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Auf einen Tee mit Andrea Montua, Gast Isabel Edvardsson

Isabel Edvardsson über Präsenz, Führung, Körpersprache und die Freude am Tanzen

„Führung beim Tanzen hat mit dem eigenen Körper zu tun – nicht mit dem Körper des Tanz-Partners.“

Dieser Satz von Isabel Edvardsson ist bei uns hängen geblieben.

Denn was auf dem Tanzparkett unmittelbar spürbar wird, lässt sich erstaunlich gut auf Führung im Arbeitskontext übertragen: Gute Führung bedeutet nicht, jemanden von A nach B zu ziehen. Sie bedeutet, selbst klar zu sein, Orientierung zu geben und dem Anderen Raum für die eigene Bewegung zu lassen.

In der neuen Folge von „Auf einen Tee“ spricht Andrea Montua mit Profitänzerin, Tanztrainerin und zweifacher „Let’s Dance“-Gewinnerin Isabel Edvardsson darüber, was wir vom Tanzen über Kommunikation, Führung und Veränderung lernen können.

Wer führt? Wer folgt? Wer hört zu? Und was passiert, wenn zwei gleichzeitig die Richtung vorgeben wollen?

Besonders eindrücklich wird es, als Isabel von ihrer Zeit bei „Let’s Dance“ mit dem gehörlosen Schauspieler Benjamin Piwko erzählt. Wenn Worte und Musik als Orientierung wegfallen, wird plötzlich sichtbar, wie viel Kommunikation über Blickkontakt, Körpersprache, Berührung und Aufmerksamkeit funktioniert.

Und auch Veränderung kennt Isabel im Schnelldurchlauf: vier Trainingstage, eine neue Choreografie – und spätestens am zweiten Tag das Tal der Tränen. Dann braucht es Vertrauen, Flexibilität und jemanden, der spürt, was der andere gerade braucht, um wieder in Bewegung zu kommen.

Vielleicht ist das die schönste Verbindung zwischen Tanzen und Führung:

Nicht ziehen. Nicht schieben. Sondern so führen, dass der andere gerne mitgeht.

Eine Folge über Präsenz, Vertrauen, Feedback und die Kunst, gemeinsam den richtigen Takt zu finden.

Auf einen Tee Episodencover 54 Sebastian Casu

Dr. med. Sebastian Casu über Empathie im Schockraum, Wertschätzung im Gang und die Bedeutung von Kommunikation im Klinikalltag

Wir tauchen ein in die Atmosphäre einer Zentralen Notaufnahme: Stress, Tempo, Entscheidungen unter Hochdruck. Ein Arbeitsumfeld, das dynamischer und herausfordernder nicht sein könnte. Wie wird hier kommuniziert, geführt und ganz nebenbei auch optimiert? Dr. Sebastian Casu teilt in dieser Folge von „Auf einen Tee“ mit Andrea Montua seine Vision, seine Veränderungsenergie und seine Führungsgrundsätze. Ein Podcast, der zeigt, wie gute Kommunikation Menschen motiviert, sie an das Unternehmen bindet, neue Köpfe gewinnt und in diesem Fall – sogar Leben rettet.

Dr. med. Sebastian Casu begann seine Karriere als Rettungsassistent, entdeckte hierdurch früh seine Leidenschaft für die Notfallmedizin und entwickelte sich zunächst auf diesem Fachgebiet kontinuierlich weiter. Heute ist er Facharzt für Anästhesiologie, klinische Akut- und Notfallmedizin, Intensivmedizin, Palliativmedizin, Rettungsmedizin und hat einen Masterabschluss in Health Business Administration. Er arbeitet als Chefarzt der Zentralen Notaufnahme im Asklepios Klinikum Wandsbek in Hamburg.
Als Mitglied – und heute als Führungskraft – notfallmedizinischer High-Performance-Teams, sammelte er unschätzbar wertvolle Erfahrungen in Notfall- und Ausnahmesituationen. Er beschäftigte sich intensiv mit dem Thema der Führung und Kommunikation in dynamischen Situationen, wie sie in seinem täglichen Arbeitsumfeld üblich sind.

Episodenbild Auf einen Tee 047 Rike Paetzold

Rike Pätzold über unsichere Zeiten, ergebnislose Sonntage und den Mut zur Ungewissheit

Ist Ungewissheit per se etwas Negatives? Keineswegs, findet Rike Pätzold, die in ihrem Buch „Ohne festen Boden“ der Ungewissheit die guten Seiten abgewinnt. Im Podcast teilt sie Strategien und Erfahrungen im Umgang mit unsicheren Zeiten und appelliert dabei sowohl an unseren Mut als auch an die Muße.
Diese Fragen beantwortet der Podcast:
• Wie gehe ich mit Unsicherheit um?
• Warum bewahrt mehr Struktur nicht vor Ungewissheit?
• Wie profitiere ich von ungerichteter Zeit?